Die Entwicklungsgeschichte des Computers

Wie funktioniert das Internet eigentlich


Die Entwicklungsgeschichte des Computers
 
Abakus
In der langen Entwicklungsgeschichte der mechanischen Rechenhilfen nimmt die Entwicklung des Personal Computers einen kurzen Zeitabschnitt in Anspruch.  Die älteste Form der Rechenmaschinen stellt der ABAKUS (ca. 1000 v. Chr.) dar. Mit der Entwicklung der Logarithmen und der Verwendung des binären Zahlensystemes wurden Mitte des 17. Jh. wesentliche Grundlagen für die heutige Funktionsweise der Computer geschaffen.
Lochkarte
Anfang des 19. Jh. entstanden die ersten programmierbaren Maschinen. Die Lochkarten und die dazugehörenden Bearbeitungsmaschinen wurden Ende des 19. Jh. entwickelt. 
Lochkarten-Datenerfassung
In den Jahren 1940-1960 wurden durch die Verwendung elektronischer Schaltkreise, Elektronenrören und Transistoren in Europa und Amerika wesentliche Fortschritte bei der Leistungssteigerung der Computer erzielt. Bis zu diesem Zeitpunkt war der EDV-Einsatz auf Grund seiner Kostspieligkeit nur staatlichen Organisationen, Großunternehmen und Forschungseinrichtungen vorbehalten.
Grossrechner anno dazumal
In den folgenden Jahren kamen immer "preisgünstigere" Großanlagen für den kommerziellen Einsatz auf den Markt.
Apple I
Die Basis für den endgültgen Durchbruch des Computers ist im sonnigen Kalifornien zu finden. Von dieser Technologie faszinierte Studenten entwickelten erste einfache Geräte, die eher dazu dienten, kostenlose Telefongespräche zu führen. Die ständige Weiterarbeit an solchen Geräten brachte Steve Jobs und Steve Wozniak 1976 zu ihrem ersten verkaufbaren APPLE I. Mit diesem Gerät konnte man immerhin schon einfache BASIC-Programme erstellen.
Compaq I
 
Anfang der 80er Jahre stellte IBM den ersten Personal Computer mit einem eigenen Betriebssystem (PC-DOS 1.0) vor. Bei PC-DOS 1.0 handelte es sich um das von IBM in Lizenz vertriebene MS-DOS (Microsoft Disk Operating System) der Firma Microsoft. Dieses wiederum beruhte auf dem von Tim Paterson für die Firma Seattle Computer Products erstellten Betriebssystem 86-DOS.
 

Am 13. November 1990 wurde die erste Webseite http://info.cern.ch vom britischen Informatiker Tim Berners-Lee verfasst und veröffentlicht...

...und den Rest kennen wir ja 


Wie funktioniert das Internet eigentlich?

Sie benötigen dazu einen PC (1) und ein Modem (auch in Verbindung mit einem Router) (2), um mittels Leitung (3) eine Verbindung (meistens handelt es sich hier um eine normale Telefonleitung) zu einem anderen Modem (4) herstellen zu können. Anstatt des Modems können auch andere Geräte verwendet werden, dies ist aber von Ihrem Telefonnetz-Anbieter bzw. von Ihrem Telekabel-Betreiber abhängig. Mit Smartphones verhät es sich genauso, nur dass die Leitung (3) teilweise durch Funk ersetzt wird.

Der Provider (5) (=Anbieter von Kommunikationsdiensten), Ihr Internet-Partner, hat natürliche viele Modems (4), um möglichst vielen Internet-Benutzern den Zugang ins Internet gleichzeitig zu ermöglichen.

Provider (5) gibt es viele, man sucht sich möglichst einen in der Nähe seines Standortes aus. Einige Provider bieten ihre Dienste kostenlos oder zu Dumpingpreisen an, was aber einige Nachteile mit sich bringt, da sie eigentlich fast bis gar nichts gewährleisten müssen.

Es kann daher vorkommen, dass zu Stosszeiten keine Verbindung möglich ist oder die Geschwindigkeit sehr zu Wünschen übrig lässt und weiters, sollte man die Hotline einmal brauchen, man festellen muss, dass ein Abziehbild meistens mehr bewegen kann, als die Typen, die dort nur die Luft veratmen.

Ihr Provider (5) stellt Ihnen außer der Einwahlmöglichkeit (Verbindung Modem (2) mit Modem (4)) einen Platz (6) auf seinem Computer zur Verfügung, um erstens Ihre E-mails zwischenzulagern, die Sie bei Bedarf abholen oder versenden können, und zweitens, um Ihre Webseiten zu speichern.

Die Provider sind mittels leistungsstarker Daten-Standleitungen (7) (= immerwährende Verbindung) miteinander verbunden.

Während des Surfens (Aufruf verschiedenster Seiten im Internet) gelangen Sie, ohne es wirklich zu merken, von einem Provider zum anderen, ungeachtet dessen, ob diese in Afrika, Amerika, Asien, Australien oder Europa stationiert sind. Betrachten Sie irgend eine Homepage (8), merken Sie in der Regel keinen Unterschied, ob diese auf dem Computer Ihres Providers (5) oder anderswo liegt.


Was kostet das Internet?

In der Regel bezahlen Sie Ihrem Provider (5) eine Monatsgebühr für den Internet-Zugang, für den e-mail-Transfer und für den Platz, den Ihre Home-Page benötigt.
Bei einem einfachen Wählanschluss fallen Online-Gebühren für den Verbindungsaufbau (3) an, die an Ihren Telefonie-Anbieter zu entrichten sind. Die Online-Gebühren betragen durchschnittlich etwa 40% einer normalen Gesprächsgebühr, abhängig von der Tageszeit Ihres Internet-Verbindungsaufbaues. Bei einem Breitband Internetzugang entfallen diese Kosten, da sie in der Monatsgebühr des Providers (5) enthalten sind.

Möchten Sie eine eigene Domain anmelden (z.B. www.meier.at oder www.mueller-schuhe.com), entstehen natürlich Extrakosten.



-> Josef UHER Computersysteme